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Ihre Gastgeberstadt, die Glasstadt Lauscha
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 www.Lauscha.de



 
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Ihre Gastgeberstadt Lauscha, weltweit ein Begriff, wenn es um das Produkt Glas geht. Seit der ersten Ansiedlung im Lauschatal 1597 dreht sich für die meisten Bürger der Stadt in irgend einer Form ihr Leben um das Glas. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass sowohl der Thüringer Christbaumschmuck, als auch das künstliche Menschenauge aus Glas in Lauscha ihre Wiege hatten.
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Lage Thüringer Schiefergebirge, Landkreis Sonneberg, 50°29`N, 11°10`O
Einwohnerzahl ca. 3800
Höhe 625m ü. NN
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Topografie
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Namensgebend war ein Gewässer, der Bach „Die Lauscha“, aus der Wortverbindung „lausch a (ein) mal“. 1366 erste Erwähnung im schwarzburgischen Amtsbuch. Am 10. Januar 1597 erhielten die Glasmacher Hans Greiner und Christoph Müller vom Herzog zu Sachsen-Coburg die erbliche Konzession zum Betreiben einer Glashütte, dort, wo sich heute das Zentrum von Lauscha, der „Hüttenplatz“ befindet. Ansiedlungen mehrerer Mühlen am Gewässer, z.B.: Glashütte „Obermühle“ 1856, die „Dorfmühle“ im Stadtzentrum, ab 1644 die „Wiesleinsmühle“, die „Göritzmühle“ und nicht zu letzt unsere „Ebermannsmühle“ folgten. Die jüngeren, nicht erbberechtigten Söhne der beiden Glasmacher errichteten in den nächsten Jahren mehrere Glashütten im Umland Lauschas. So wurde Lauscha zur Mutterglashütte in Thüringen. Für die Lauschaer Glasindustrie brachte 1886 die Eröffnung der Bahnstrecke Richtung Sonneberg die Anbindung an den Welthandel.
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Dialekt
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In Lauscha wird ein sehr eigener, dem itzgründischen nahe stehender, melodischer fränkischer Dialekt gesprochen. Er weist noch heute Sprachgepflogenheiten des 18. Jahrhunderts auf, was sich durch die Abgeschiedenheit der Bergregion erklären lässt.
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Häufige Namen
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Auf eine preußische Namensreform geht die Verwendung der wohl einzigartigen Doppelnahmen, besonders in Verbindung mit den Familiennamen der Stadtgründer Müller und Greiner zurück. Zur Unterscheidung der Familien wurden die Nachnahmen durch Spitznahmen, Verwandtschaftsverhältnisse, Berufe oder Eigenschaften ergänzt.
Hier ein paar häufige lustige Namen:
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• Müller-Löb • Müller-Lustig • Müller-Mops
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• Greiner-Willibald • Greiner-Stöffele • Greiner-Kaiser
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Kulinarische Spezialitäten
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• Knölle, den Thüringer Klößen ähnlich • Flockzamet, kleine Kartoffelpürreebällchen mit Schinkenwürfeln übergossen • Mellichstöcksuloot, Löwenzahnsalat
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Menschenschlag
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Die „Lauschner Leut“ ist ein geselliges, musikalisches und mit einer großen Portion Schalk im Humor versehenes Völkchen.
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Höhepunkt
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Der “Lauschaer Kugelmarkt” Weihnachtsmarkt der besonderen Art - einziger Spezialmarkt für hand- gefertigtem gläsernen Christbaumschmuck Deutschlands Der Kugelmakt findet jeweils am 1. und 2. Adventswochenende statt.
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Ehrenbürger
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Ehrenbürger der Stadt Lauscha ist der langjährige Skisprung Bundestrainer Reinhard Hess, der in unserer Stadt gebürtig war.
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Lauscha und Literatur
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Viele Gäste kommen in unsere kleine Stadt, um einmal auf einem Glas- Rundwanderweg die Original Schauplätze aus der historischen Trilogie "Die Glasbläserin", "Die Amerikanerin" und "Das gläserne Paradies" der Autorin Petra Durst-Benning über die Glabläserin Marie und ihre Schwestern zu besuchen.
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